Licht und Schatten: Vorteile und Nachteile von PV-Anlagen

Wer den steigenden Strompreisen auf’s Dach steigen möchte, richtet den Blick erst einmal auf das eigene. Der Nachbar macht es schließlich auch und es klingt so herrlich einfach. Ein paar Solarmodule installiert und schon sind die Sorgenfalten, die die Nebenkostenabrechnung auf die Stirn bringt, auf und davon. Doch ist es wirklich so leicht? Wir möchten ehrlich sein: Eine PV-Anlage bringt viele Vorteile mit sich. Doch natürlich gibt es auch Schattenseiten, über die sich potenzielle Anlagenbetreiber im Klaren sein sollten. Welche das sind und in welchem Verhältnis sie zu den Vorzügen stehen, erfahren Sie hier. 

Welche Vor- und Nachteile haben Photovoltaikanlagen? 

Natürlich brennen wir bei Energieversum für Photovoltaikanlagen, aber wir möchten Ihnen hier einen ehrlichen und realistischen Überblick der Pros und Contras verschaffen. Beginnen wir mit den Vorteilen einer Photovoltaikanlage.

Die Sonnenseite – Photovoltaik Vorteile

#1 Die Kosteneinsparung

Vermutlich der Hauptgrund für den Denkanstoß zur eigenen Solaranlage: die Reduktion der Stromkosten. Die steigenden Kosten für Energie sind in aller Munde und wecken bei vielen Verbrauchern den Wunsch nach einer Alternative. Der Umstieg auf Solarstrom ist dann naheliegend. Die Sonne geht jeden Morgen auf und begleitet uns zuverlässig durch den Tag – und dafür braucht es keinen einzigen Cent. Warum also nicht diese unerschöpfliche Energiequelle nutzen, um den eigenen Haushalt mit (quasi) kostenlosem Strom zu versorgen? Die Einsparung der stetig steigenden Kilowattpreise beim Bezug aus dem öffentlichen Stromnetz ist also ein klarer Vorteil. 

#2 Die Unabhängigkeit

Eine PV-Anlage verleiht Autarkie. Viele sehen sich den Preisen für Strom einflusslos ausgesetzt und möchten darum selbst über ihre Energiezufuhr bestimmen. Mit einem eigenen Kraftwerk wird die ersehnte Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen Realität. Was auch immer auf dem Energiemarkt zukünftig passiert, können Sie entspannt aus der Ferne beobachten. Sie sind mit einer Solaranlage weitgehend unabhängig. Auch hier können wir beim Vorteil also einen Haken machen. 

#3 Die erneuerbaren Energien

Der Schutz der Umwelt gehört inzwischen auf der Prioritätenskala weit nach oben. Die Nutzung erneuerbarer Energien, wie der Solarenergie, zählt darum ganz klar zu den Vorteilen, die eine PV-Anlage im Vergleich zum Strombezug aus dem öffentlichen Netz mit sich bringt. Je nach Anbieter ist es dabei zum Teil unklar, woher die Energie stammt bzw. hat der Nutzer nicht immer die Wahl oder muss für grünen Strom extra zahlen. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage gehört der Umweltgedanke definitiv auf die Pro-Seite.

#4 Die Netzeinspeisung

Überschüssiger Strom aus der PV-Anlage kommt nicht nur dem eigenen Haushalt zugute, sondern kann via Netzeinspeisung dem öffentlichen Netz zugänglich gemacht werden. So trägt jeder Anlagenbesitzer mit seiner PV-Energie zu mehr Ökostrom bei und verdient gleichzeitig Geld. Denn für jede eingespeiste Kilowattstunde gibt es eine Vergütung – diese schwankt und ist tendenziell rückläufig, einmal vertraglich vereinbart, gilt sie für Ihre PV-Anlage aber für 20 Jahre. Je nach Einspeisevergütung, kann es wirtschaftlicher sein, den überschüssigen Strom für den Eigenverbrauch in einer Stromcloud zu speichern, lesen Sie dazu unseren Beitrag zur Stromcloud

#5 Der Steuervorteil

Mit dem Einsatz Ihrer Solaranlage werden Sie nicht nur zum Kraftwerksbetreiber und Öko-Vorreiter, sie werden auch zum Unternehmer. Denn wer seinen überschüssigen Strom verkauft und damit Gewinn erzielt, tut das natürlich gewerblich. Herzlichen Glückwunsch zum eigenen Business und herzlich willkommen im deutschen Steuersystem. Doch keine Angst, wir befinden uns ja immer noch bei den Vorteilen einer PV-Anlage.

Als Unternehmer oder Unternehmerin können Sie nämlich die gezahlte Mehrwertsteuer der Anlage als Vorsteuer geltend machen. Das gilt auch für Instandhaltungskosten etc. Das funktioniert jedoch nur, wenn Sie sich für die Regelbesteuerung entscheiden. Melden Sie sich als Kleinunternehmer beim Finanzamt (wenn die Einnahmen unter 22.000 EUR liegen und andere Voraussetzungen erfüllt sind), bekommen Sie die Mehrwertsteuer nicht zurück, müssen aber auch keine Mehrwertsteuer auf die produzierte Energie abführen. Genau berät sie dazu der Steuerberater Ihres Vertrauens. Dennoch gehört der Steuervorteil hier bei uns zu den Pro-Argumenten. 

#6 Die Lebensdauer

Ein weiteres Plus für Photovoltaik ist die lange Lebensdauer der Solarmodule. Rund 30 Jahre lang können qualitativ hochwertige und regelmäßig gewartete Solarmodule auf dem Dach für saubere Energie sorgen. Mit einer Anlage von Energieversum erhalten Sie PV-Module, bei denen jede Solarzelle einer Elektrolumineszenz-Prüfung unterzogen wurde. Kleinste Mikrorisse oder andere Fehlstrukturen werden dadurch vorab erkannt. So ist eine einwandfreie Produktqualität garantiert und Energieversum kann seinen Kunden eine 25-jährige Produktgarantie geben. Auch auf Sturm, Hagel und anderen Wetterlagen sind die Solarmodule optimal vorbereitet. Ein Pluspunkt für die PV-Anlage.

#7 Das E-Auto

Hier schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Kappe. Wenn die Solaranlage auf dem Dach das E-Auto vor der Türe auflädt, macht der Öko-Unternehmer in Ihnen Freudensprünge. Vorzugsweise über eine Wallbox kann das E-Auto direkt an die Stromquelle angeschlossen werden und die Solarenergie fließt. Alternativ kann das auch ohne Wallbox passieren, davon raten wir aber aus Gründen der Sicherheit und Ineffizienz der Ladevorgänge ab. Insbesondere in Kombination mit einem Stromspeicher ist eine flexible und ökologisch wie ökonomisch lohnenswerte Ladung des E-Autos mit eigener Solarenergie möglich. Ein echter PV-Vorteil.

#8 Die Förderungsmöglichkeiten

Die Bundesregierung verfolgt Pläne zu erneuerbaren Energien, die Ihnen bei der Finanzierung Ihrer Energie-Visionen zugutekommen. So soll die Energieversorgung in Deutschland bis zum Jahr 2030 zu 65 % aus erneuerbaren Energien bestehen. Darum werden Photovoltaikanlagen von der Bundesregierung gefördert. In zahlreichen Bundesländern gibt es Förderprogramme, die Zuschüsse für den Kauf einer PV-Anlage mit Stromspeicher umfassen. So ist es oftmals möglich, einen Teil der Anschaffungskosten und des Stromspeichers fördern zu lassen. Außerdem gibt es bundesweite Photovoltaik-Förderungen der KfW, die bei der Finanzierung helfen. 

Mehr dazu: Photovoltaik Förderprogramme

Die Schattenseite – Photovoltaik Nachteile

#1 Die Anschaffungskosten

Sonnenstrahlen in Strom zu verwandeln, ist ein technisches Meisterwerk. Wer dieses sein eigen nennen möchte, setzt sich naturgemäß erstmal mit den Anschaffungskosten auseinander. Auf den ersten Blick hohe Kosten, doch eine PV-Anlage ist eine Investition in die Zukunft. Ab 10.000 EUR gibt es das eigene Solarkraftwerk, je nach Stromspeicher etc. liegen die Kosten entsprechend höher. Ob sich eine PV-Anlage lohnt, ist dabei nichts als eine Rechenaufgabe. In den meisten Fällen amortisiert sich der Kauf bereits nach 10 bis 15 Jahren. Bedenkt man, dass die PV-Anlage 25 bis 30 Jahre ihren Dienst tut, ein lohnenswertes Investment. Vereinbaren Sie gern einen kostenlosen Beratungstermin mit unseren Experten und lassen Sie die Anschaffung einer Photovoltaikanlage auf ihre Wirtschaftlichkeit prüfen. 

Mehr dazu: Die Kosten für eine Photovoltaikanlage im Überblick

#2 Die Versteuerung

Wie bei den Vorteilen, kommt es auch bei den Nachteilen der Versteuerung darauf an, ob Sie als Kleinunternehmer Strom verkaufen oder auf den Gewinn Einkommensteuer zahlen. Entscheiden Sie sich für die Regelbesteuerung, fällt auch Umsatzsteuer auf den selbst verbrauchten Solarstrom an. „Entnahme von Unternehmensvermögen bzw. Betriebsmitteln für private Zwecke“ nennt sich dieses Vorgehen. Beraten Sie sich daher unbedingt mit einem Experten, um für Sie die beste Möglichkeit der Versteuerung zu finden.

#3 Die Schwankungen

Es gibt einfach Dinge, auf die haben wir keinen Einfluss. Das Wetter gehört dazu. Für PV-Anlagenbetreiber eine Erkenntnis auf der Contra-Seite, denn sie wünschen sich natürlich jeden Tag herrlichen Sonnenschein, um die volle Leistung ihres Solarkraftwerks ausschöpfen zu können. Bei Regen oder bewölktem Himmel, sinkt die Energieproduktion zwar ab, aber das bedeutet aber nicht, dass die Erzeugung von Solarstrom zum Stillstand kommt. Denn auch bei diffusem Licht, also Strahlung, die von Wolken, Nebel, Luftfeuchtigkeit oder -verschmutzung beeinflusst wird, produziert die PV-Anlage Strom. Aber eben weniger, so entstehen die Schwankungen, die als nachteilig einzustufen sind, aber durch Stromspeicher aufgefangen werden können. 

#4 Die Alterserscheinungen

Der Zahn der Zeit nagt auch an Solarmodulen. Mit steigender Nutzungsdauer können sie durch verschiedene Umwelt- und Witterungseinflüsse an Leistung verlieren. Degradation nennt das der Fachmann. Diese kann nach rund 15 Jahren eintreten. Bei der Kalkulation der Gesamtleistung einer PV-Anlage, ist sie normalerweise bereits eingerechnet. Mit einer Solaranlage von Energieversum erhalten Sie eine Garantie von 25 Jahren gegen vorzeitigen Leistungsabfall und müssen sich um diesen Nachteil nicht weiter sorgen. 

Photovoltaik Vorteile und Nachteile in der Übersicht

Die Übersicht zeigt: 8 zu 4 – klarer Sieg nach Punkten für die Photovoltaikanlage. 

VorteileNachteile
Die KosteneinsparungDie Anschaffungskosten
Die UnabhängigkeitDie Versteuerung
Die erneuerbaren EnergienDie Schwankungen
Die NetzeinspeisungDie Alterserscheinungen
Der Steuervorteil 
Die Lebensdauer 
Das E-Auto 
Die Förderungsmöglichkeiten 

Welche Alternativen zu Photovoltaik gibt es? 

Beim Abwägen der Vor- und Nachteile einer Photovoltaikanlage stellt sich womöglich auch die Frage nach Alternativen. Wer eigenen Strom produzieren möchte und dabei trotzdem auf grüne Energiequellen setzen möchte, kann als Alternative zur PV-Anlage eine Mini-Windkraftanlage in Betracht ziehen. Diese kann entweder auf dem Dach oder im Garten platziert werden. Da sie Vibrationen und Geräusche sowie Schattenwurf verursacht, müssen die Nachbarn mit der Installation einverstanden sein.

Weiterhin sollte ein sehr windiger Standort gewählt werden. In der Stadt, in einer dichten Siedlung oder in der Nähe eines Waldes wäre es beispielsweise eher ungeeignet. Doch auch bei einem gut gewählten Standort sollte fest einkalkuliert werden, dass Strom aus dem öffentlichen Netz hinzugezogen werden muss, da der Ertrag der Mini-Windkraftanlage in den meisten Fällen nicht ausreichend ist. Rechnen tut sich das meist also nicht. Eine weitere Möglichkeit, die Energie der Sonnenstrahlen im eigenen Haushalt zu nutzen, sind beispielsweise Solarthermien. Diese nutzen die Wärme der Sonne für die Warmwasseraufbereitung oder Heizung. Zur Stromgewinnung wäre also weiterhin eine PV-Anlage die bessere Wahl. 

Wir beraten Sie gerne unabhängig und objektiv bezüglich Ihrer Photovoltaikanlage. Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin mit einem unserer Experten. 

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