Erfahrungen & Bewertungen zu Energieversum

Moderne Energieversorgung mit Photovoltaik auf Flachdächern

Kaum ein Thema beherrscht die täglichen Nachrichten so wie die alternative Energiegewinnung. Dabei spielt Photovoltaik eine entscheidende Rolle, da sie eine herausragende Flexibilität besitzt. Sie ist als nachhaltiges Energiekonzept sowohl für Privathaushalte, als auch im Gewerbe geeignet.

Die Modulneigung bestimmt die Ausbeute

Idealerweise wird ein Solarpaneel so ausgerichtet, dass die Sonnenstrahlen im rechten Winkel auf dessen Oberfläche treffen. Dies ist als Folge der Sonnenbewegung nicht dauerhaft möglich, weshalb bei fest installierten Modulen ein Kompromiss gewählt wird, der üblicherweise bei 30 bis 35 Winkelgrad liegt. Der Einfachheit halber werden die Module in den meisten Fällen flach auf einem Schrägdach montiert, auch wenn dabei die Neigung nicht dem Ideal entspricht.

Das Bild modulbestückter Schrägdächer ist alltäglich geworden. Damit geht jedoch einher, dass für viele Menschen die Photovoltaik auf Flachdächern als unrentabel oder sogar nicht machbar gilt. Das ist falsch!

Pro und contra von Photovoltaik auf Flachdächern

Wie eingangs erwähnt, liegt der ideale Aufstellwinkel eines Solarmoduls in Deutschland bei 30 – 35°. Solarmodule auf Flachdächern werden daher immer aufgeständert. Auf diese Weise kann der Winkel exakt gewählt und eingestellt werden, und er ist nicht mehr abhängig von der Neigung des Schrägdaches.

Neben der optimalen Ausrichtung in Richtung des Sonnenstandes wirkt sich der Neigungswinkel auch auf Verschmutzung und hohe Schneelasten aus: je steiler die Zelle geneigt ist, desto verlässlicher sorgt der Regen für die Reinigung, und desto weniger Schnee bleibt auf der Oberfläche liegen. Ist die Neigung zu gering, müssen Sie die Module eventuell regelmäßig manuell reinigen. Auch dies ist ein Aspekt, der bei der Planung berücksichtigt werden sollte.

Die Aufständerung der Module ist mit zusätzlichen Kosten verbunden, die nicht unerheblich sind. Dabei spielt vor allem eine Rolle, dass aufgeständerte Module einen größeren Windwiderstand bieten, und daher gegen die Windlast gesichert werden müssen. Ein einfaches Aufsetzen auf die Ziegel ist nicht sinnvoll, und kann zu teuren Schäden führen. Um dem zu entgegnen, sind im Handel aerodynamisch optimierte Photovoltaik-Anlagen erhältlich. Immer zu bedenken ist zudem: Die Ständer stellen ein zusätzliches Gewicht dar, das die Tragfähigkeit des Daches nicht überschreiten darf, wobei die meisten Flachdächer das Gewicht tragen können. Eine schnelle Montage ist dann auch hier problemlos machbar.

Wenn das Gewicht der Photovoltaik-Anlage mit Ständern zu hoch ist, oder wenn mit hoher Windlast zu rechnen ist, empfiehlt sich die Installation auf Flachdächern mit Dachdurchdringung. Hierbei werden die Stellrahmen der Module nicht an der Dachoberfläche direkt, sondern am Dachbau selbst fixiert. Damit geht eine Verletzung der Dachhaut einher. Es entstehen Durchbrüche bei der Isolation, sogenannte Kältebrücken, zudem ist die Dichtigkeit gegenüber Regenwasser nicht mehr gewährleistet. Diese Aspekte sind auf jeden Fall bei der Montage mit einzukalkulieren.

Aufgeständerte Module lassen eine besonders gute Belüftung zu, so dass die Anlage besser gekühlt wird. Um möglichst nahe am optimalen Wirkungsgrad zu arbeiten und den maximal möglichen spezifischen Ertrag zu erzielen, dürfen die Zellen nicht zu heiß werden. Die gute Kühlung verlängert zudem die maximale Lebensdauer der Module.

Ein weiterer Vorteil der Montage auf dem Flachdach ist die größere Fläche, die für die Photovoltaik zur Verfügung steht. Beim Aufbau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Schrägdach kann maximal die Dachfläche verwendet werden. Beim Flachdach wird durch die Aufständerung eine insgesamt größere Fläche genutzt. Die Ständer stehen in bestimmten Abständen zueinander, die Zwischenräume der Module können daher begrünt werden.

Solarpanele auf einem Flachdach mit Ausrichtung zur Sonne
Auch auf einem Flachdach können die Photovoltaik-Module perfekt zur Sonne ausgerichtet werden.

Lohnt es sich, eine Photovoltaik-Anlage zu kaufen?

Zwei Entwicklungen lassen diese Frage eindeutig bejahen. Zum einen sind die Anschaffungskosten für Solarmodule in den letzten Jahren stetig gesunken. Zum anderen steigen die Strompreise permanent, und damit das für Sie zur Verfügung stehende Einsparpotential. Bedingt durch die geplante Abschaltung der letzten Atomstrom-Meiler dürfen wir in den nächsten Jahren mit weiteren Strompreiserhöhungen rechnen. Am einfachsten erfahren Sie, was sich für Sie lohnt, indem Sie einen der zahlreichen Ertragsrechner im Internet verwenden.

Mehr dazu: PV-Anlage kaufen

Problem der Verschattung – wo sich Photovoltaik nicht lohnt

Nicht alle Standorte sind für Photovoltaik ideal geeignet. Idealerweise befindet sich das Dach mit den Paneelen in direkter Sonneneinstrahlung. Liegt die Anlage jedoch im Schatten durch Bäume, Berge, benachbarte Gebäude oder auch nur durch auf demselben Dach befindliche Gauben, Kamine oder Antennen, dann sinkt die Energieausbeute beträchtlich. Die Module können dann nur noch diffuse Sonneneinstrahlung nutzen.

Verschattung bringt ein weiteres, indirektes Problem mit sich. Dies liegt in der Verschaltung der einzelnen Module begründet. In Reihe geschaltete Module ergeben einen sogenannten String. Wird ein Teil dieses Strings verschattet, entsteht ein Flaschenhals, der die Leistung aller im String befindlichen Module limitiert. Dadurch sinkt nicht nur die Ausbeute erheblich, es können auch aufgrund von Überhitzung an der Engstelle Schäden auftreten. Achten Sie also bei unvermeidbarer Verschattung darauf, dass Ihre Photovoltaikanlage mit Bypass-Dioden ausgestattet ist, die betroffene Zellen überbrücken, und so die Gefahr von Schäden abwenden können.

Bei Energieversum können Sie natürlich darauf zählen, dass wir diese Technologie für Sie verbauen. Sollte dennoch etwas passieren, sind Sie automatisch über 20 Jahre auf sämtliche Risikofaktoren versichert. 

Welche Arten von Photovoltaik-Anlagen gibt es?

Der Markt an Photovoltaik-Modulen teilt sich in Dünnschicht- und Dickschichtmodule auf. Dickschicht-Module werden deutlich günstiger angeboten, obwohl sie kostenintensiver in der Produktion sind.

Dickschichtmodule

Wenn Sie Photovoltaik-Anlagen auf Häuserdächern sehen, handelt es sich in den allermeisten Fällen um Dickschichtmodule. Obschon teurer in der Herstellung, sind sie ein solches Massenprodukt, dass sie deutlich günstiger am Markt angeboten werden. Unter diesen Modulen kommen polykristalline am häufigsten vor, da sie etwas billiger sind. Unsere Full Black-Module verwenden monokristalline Zellen, die einen höheren Wirkungsgrad haben, und die damit die verfügbare Dachfläche effektiver ausnutzen.

Dünnschichtmodule

Wenn es um mobilen Einsatz geht, und das Gewicht eine Rolle spielt, kommen Dünnschichtmodule zum Einsatz, bei denen der Halbleiter-Absorber auf einen Träger aufgedampft wird, der sogar flexibel sein kann. In der großflächigen Photovoltaik ist diese Technologie nur selten im Einsatz. Im Labor wurden jedoch schon Verfahren mit besserem Wirkungsgrad als dem monokristalliner Zellen erforscht. Hier ist in naher Zukunft mit einigen Fortschritten zu rechnen.

Werden Photovoltaik-Anlagen gefördert?

Die hauptsächliche Förderung einer Investition in Photovoltaik besteht aus zinsgünstigen Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Kapitalbereitstellung ist auch über das Programm „Erneuerbare Energien – Standard“ möglich. Ein reiner Zuschuss ist ebenfalls möglich – vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle (BAFA). Dieser Zuschuss wird gewährt, wenn der Aufbau der Photovoltaik-Anlage im Rahmen eines energieeffizienten Baus geschieht. Das für Sie passendste Fördermodell errechnet sich am einfachsten Mittels eines Solar-Investitionsrechners aus dem Internet.

Darüber hinaus gibt es in zahlreichen Bundesländern Förderprogramme für Photovoltaik-Anlagen, mit denen Sie Tausende Euro sparen können. 

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