Photovoltaik Beratung: Das müssen Sie wissen

Beratung zu Photovoltaikanlagen

Damit eine Photovoltaikanlage genau zu Ihren Bedürfnissen passt und auch in einigen Jahrzehnten noch die Anforderungen erfüllt, die Ihnen wichtig sind, ist eine gute und weitsichtige Beratung etwas sehr Wichtiges. Nutzen Sie unbedingt eine professionelle Beratung, um zu ermitteln, welche Kapazitäten für Ihren Haushalt passend sind, wie viel Dachfläche zur Verfügung stehen muss, ob es vielleicht Fördermittel gibt und wie Sie Ihre Solarstromanlage auf lange Sicht am wirtschaftlichsten betreiben. Das Angebot ist riesig, daher ist es oft gar nicht so einfach, den passenden Partner zu finden. Beantworten wir hier also schon einmal einige wichtige Fragen zum Betrieb einer Anlage für Photovoltaik.

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Wie funktioniert Photovoltaik?

Photovoltaik wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie um. Klingt nach Magie, ist aber mit Hilfe von Solarzellen reine Wissenschaft. Jedes Photovoltaik-Modul besteht aus vielen kleinen Solarzellen. Diese sind aus dem Halbleitermaterial Silizium hergestellt. Treffen Sonnenstrahlen auf die Zellen, sorgt der sogenannte photovoltaische Effekt dafür, dass Strom produziert wird.

Genauer geschieht das, indem die Photonen (also die kleinen Lichtteilchen) auf die Solarzellen treffen und dabei Elektronen freisetzen. Diese beginnen nun, sich durch die Schichten zu bewegen – und schon fließt der Strom. Er fließt anschließend quasi aus der Solarzelle in den Wechselrichter und schließlich in den Batteriespeicher oder direkt in die Steckdose in unserem Haushalt. Weil wir natürlich entsprechend viel Energie brauchen, kommen wir mit einem Modul natürlich nicht sehr weit. Eine ganze Anlage besteht daher aus mehreren Solarmodulen. Natürlich spielen auch die Ausrichtung und der Neigungswinkel eine wichtige Rolle bei der Frage, wie viel Strom Photovoltaikanlagen aus der Kraft der Sonne zur Verfügung stellen können.

Photovoltaik- und Solaranlagen Beratung

Für wen ist eine Solarstromanlage geeignet?

Photovoltaikanlagen darf grundsätzlich jeder nutzen, der etwas für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel tun möchte. Wer zur Miete wohnt, benötigt zur Installation der Solarstromanlage jedoch das Einverständnis seines Vermieters. Eigenheimbesitzer und -besitzerinnen sind hingegen ganz frei in Ihrer Entscheidung und müssen diesbezüglich keine besonderen Regularien beachten. Auch viele Unternehmen setzen auf die Produktion von eigenem Solarstrom auf dem Dach – nicht zuletzt, um den eigenen CO2-Fußabdruck etwas aufzubessern.

Welche Voraussetzungen müssen für eine PV-Anlage erfüllt werden?

Damit Sie die Energie aus Photovoltaik optimal nutzen können, brauchen Sie vor allem eins: ein geeignetes Dach. Dabei gilt es darauf zu achten, dass einerseits die Ausrichtung und andererseits der Neigungswinkel des Daches den Betrieb der PV-Anlage begünstigen.

 

Die perfekte Ausrichtung für Photovoltaik

Man könnte meinen, eine Photovoltaikanlage wäre nur auf einem Dach mit Südausrichtung eine gute Idee. Denn schließlich trifft hier mittags die volle Solar-Kraft auf unser Dach. Das stimmt natürlich auch. Doch, dabei sollten wir nicht vergessen, dass auch Solaranlagen mit Ost-West-Ausrichtung eine hohe Leistung erreichen können, die bei guter Planung und Beratung ebenfalls problemlos den Eigenverbrauch des Haushalts decken kann. Denn bei einer Ost-West-Ausrichtung profitieren wir vor allem morgens und nachmittags von Strom aus der eigenen Solaranlage.

Der perfekte Neigungswinkel für Photovoltaik

Solarmodule können das Sonnenlicht am besten in Strom umwandeln, wenn es im rechten Winkel auf unsere Anlage trifft. Dazu sollten die Module auf unserem Dach einen Neigungswinkel von ca. 35 Grad haben. Verfügt ein Dach nicht über den passenden Neigungswinkel, kommen Aufständerungen zum Einsatz, die zum Beispiel dafür sorgen, dass die Module auf einem Flachdach optimal zur Sonne ausgerichtet werden. Auch hier ist der Schlüssel zum solaren Glück wieder eine gute Beratungsleistung vom Profi.

Die perfekte Umgebung für Photovoltaik

Natürlich sollten wir bei der Planung unserer Solaranlage auch den Standort und die Umgebung berücksichtigen, damit sich die Installation auch wirklich lohnt. Um möglichst viel Strom zu erzeugen, sollten wir darauf achten, dass unsere Module nicht verschattet werden. Denn auch, wenn nur ein Teil der Solaranlage auf dem Dach einem Schattenwurf durch Bäume, Schornsteine, eine Satellitenantenne oder andere Gebäude ausgesetzt ist, kann das die Leistung der Anlage schmälern. Lassen Sie den Standort also am besten von Ihrem PV-Partner prüfen.

Wie groß soll die Anlage sein? Lassen Sie sich beraten

Die Frage nach der perfekten Größe einer PV-Anlage kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden. Hier ist es auf jeden Fall sinnvoll, sich mit einer Beraterin oder einem Berater zusammenzusetzen und gemeinsam die wichtigsten Fragen zu klären.

Dabei gilt es zunächst zu klären, wie die Anlage genutzt werden soll. Fragen Sie sich, ob Sie den Solarstrom selbst verbrauchen möchten und damit den eigenen Haushalt kostengünstig und unabhängig mit grünem Strom versorgen möchten, oder ob Ihnen die feste Einspeisevergütung als Volleinspeiser wichtiger ist. Aktuell ist die Eigennutzung des Solarstroms im Normalfall die wirtschaftlichere Alternative.

Sollten Sie sich also für den Eigenverbrauch entscheiden, ist der jährliche Stromverbrauch in Ihrem Haushalt eine wichtige Kennzahl, denn den möchten wir mit der Anlage ja decken. Weiterhin empfiehlt sich dann auch der Einsatz von einem Batteriespeicher. Dieser sorgt dafür, dass wir unsere erneuerbare Energie aus der eigenen Anlage bequem und flexibel dann verbrauchen können, wenn wir ihn gerade nutzen möchten. Also auch abends oder in der Nacht. Entscheiden wir uns gegen den Eigenverbrauch, spielt das natürlich keine Rolle.

Wussten Sie, dass es Fördermittel für die Energieberatung gibt? Bis zu 80 % des zuwendungsfähigen Beratungshonorars (max. 1300 Euro) umfassen die Fördermittel des Bundes hierbei.

Solaranlage auf einem Dach mit Cloud Speichersystem

Wie lässt sich Photovoltaik nutzen?

Es gibt verschiedene Wege, wie Sie den Solarstrom aus Ihrer Anlage nutzen können. Sie können ihn selbst nutzen, Sie können ihn einspeisen oder Sie können ihn verkaufen. Mit der selbst erzeugten erneuerbaren Energie stehen Ihnen alle Türen offen.

Strom aus Photovoltaik selbst verbrauchen

Eine Solaranlage ist eine optimale Lösung, um den Stromverbrauch im eigenen Haus decken zu können. Wer also möglichst unabhängig vom öffentlichen Netz sein möchte, der setzt auf einen hohen Eigenverbrauch. Das gibt nicht nur ein gutes Gefühl, sondern lohnt sich mit Blick auf die aktuellen Preise für Strom besonders. Zudem sollten Sie bedenken, dass Sie mit der Leistung Ihrer Anlage auch eine Wärmepumpe betreiben können. So können Sie unter Einsatz von Solarstrom auch gleich Ihre Heizung betreiben und schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe.

Solarenergie ins öffentliche Netz einspeisen

Die Einspeisung der Energie aus der eigenen Solarstromanlage ins öffentliche Stromnetz kann entweder als Alternative zum Eigenverbrauch oder als Zusatz genutzt werden. Schauen wir uns die Möglichkeiten dieser Förderung einmal im Detail an:

Überschusseinspeisung von Strom aus Photovoltaik

Bei der Überschusseinspeisung speisen wir den Strom aus unserer Anlage ins öffentliche Netz, den wir selbst nicht gebrauchen können. Das bedeutet, wir decken zuerst unseren Eigenbedarf an Strom und erst, wenn alle Geräte in unserem Haus, das E-Auto und die Wärmepumpe versorgt sind und unser Batteriespeicher prall gefüllt ist, wandert die Energie aus unserer Anlage ins öffentliche Netz. Das kann beispielsweise an sonnigen Tagen der Fall sein, wenn die Anlage eine hohe Leistung erzielt, aber der Stromverbrauch im Haushalt gering ist. Für den eingespeisten Solarstrom erhalten wir dann eine feste Einspeisevergütung. Diese liegt aktuell (also Stand Juli 2023) bei 8,2 Cent pro kWh für Anlagen mit bis zu 10 kWp Leistung. Diesen Wert legt das EEG (das Erneuerbare Energien Gesetz) fest. Die Förderung für die Teil- oder Überschusseinspeisung liegt dabei unter der für Volleinspeiser.

Volleinspeisung von Strom aus Photovoltaik

Wer den Strom vom eigenen Dach nicht selbst verbrauchen kann oder möchte, kann die gesamte Energie aus der Anlage ins öffentliche Netz einspeisen. Der Nachteil: Selbst können wir dann keinen grünen und günstigen Solarstrom nutzen. Der (kleine) Vorteil: Die Einspeisevergütung liegt bei Anlagen von bis zu 10 kWp laut EEG bei 13,4 Cent pro eingespeister kWh. Ob es sich mehr lohnt, den kompletten Strom ins Stromnetz einzuspeisen und stattdessen den Eigenverbrauch zu vernachlässigen, um eine höhere Einspeisevergütung zu kassieren, ist dabei die Frage. Mit Blick auf die aktuellen Kosten für Strom ist das meist nicht der Fall. Bei der individuellen Beurteilung hilft Ihnen wieder der Profi.

Übrigens:

Das EEG 2023 erlaubt es auch, zwei Anlagen zu betreiben – eine zur Voll- und eine zur Überschusseinspeisung. So könnten Sie zum Beispiel die Dachhälften trennen, wenn Sie ausreichend Fläche zur Verfügung haben und eine Seite ins öffentliche Stromnetz einspeisen, während Sie die andere für den Eigenverbrauch nutzen. Lassen Sie sich hierzu gern beraten.

Strom aus Photovoltaik verkaufen

Eine dritte Möglichkeit, den selbst erzeugten Solarstrom aus Ihrer PV-Anlage zu nutzen, ist ihn zu verkaufen. Das gelingt beispielsweise über die Direktvermarktung des Stroms. Wir speisen die Energie also nicht zur Einspeisevergütung ins öffentliche Netz ein, sondern verkaufen den Solarstrom vom eigenen Dach an einen Direktvermarkter, dafür gibt es dann wiederum den Kurs an der Strombörse. Das EEG sieht für größere Anlagen, die mehr als 100 kWp Leistung aufweisen, sogar eine Pflicht zur Direktvermarktung vor.

Photovoltaik-Beratung von Energieversum

Nutzen Sie die Photovoltaik-Beratung von Energieversum und vereinbaren Sie einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin. Wir klären, wie Sie die höchstmögliche Einspeisevergütung kassieren, wie Sie Ihren Eigenverbrauch decken oder wie Sie beim Erzeugen von Strom ganz nebenbei auch noch ihr Haus heizen können. Wir schauen uns die Kosten und die Ersparnis der nächsten Jahre an und stellen sicher, dass sich eine eigene Anlage für Sie lohnt – denn das lässt sich dank des Investitionsschutzes von Energieversum auf bis zu 25 Jahre festlegen.

Wir kennen das EEG ganz genau, haben einen Überblick über realisierbare Zuschüsse und wie Sie die Kosten für die Anlage am besten gegenfinanzieren. Nutzen Sie die Infos vom Experten für Photovoltaik. Wir beraten Sie nicht nur, wir sorgen auch für die perfekte Planung und die Inbetriebnahme. Installiert wird die Anlage mit Energieversum professionell und zuverlässig. Nehmen Sie Ihre Zukunft mit erneuerbaren Energien selbst in die Hand und nutzen Sie selbst erzeugten Solarstrom vom eigenen Dach. Wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot, das speziell auf Sie zugeschnitten ist. Wir freuen uns auf das Gespräch und beantworten gern alle Fragen zum Betrieb einer Solaranlage.

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