Wärmepumpe für Ihr Mehrfamilienhaus
Für Vermieter, Eigentümergemeinschaften und Investoren führt beim Thema Heizungstausch kein Weg mehr an der Wärmepumpe vorbei. Sie bieten Ihnen die Chance, Mehrfamilienhäuser zukunftssicher und gesetzeskonform aufzustellen. Während fossile Heizungen durch die CO2-Bepreisung für Eigentümer und Mieter zunehmend zur Kostenfalle werden, nutzt eine Wärmepumpe effizient Umweltenergie. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wirtschaftlichen und technischen Aspekte.
Die Vorteile einer Wärmepumpe für Ihr Mehrfamilienhaus
Der Einbau einer Wärmepumpe in einem Mehrfamilienhaus ist eine strategisch sinnvolle Investition. Sie sichert nicht nur die langfristige Vermietbarkeit, sondern schützt Eigentümer auch vor der steigenden Kostenbeteiligung an der CO2-Steuer.
Attraktivität für Mieter: Niedrige Nebenkosten sind heute eines der wichtigsten Argumente bei der Wohnungssuche.
Vermeidung der CO2-Abgabe: Bei fossilen Heizungen müssen Vermieter je nach Energiestandard einen Großteil der CO2-Kosten selbst tragen. Mit einer Wärmepumpe entfällt dieser Kostenblock fast vollständig.
Wertsteigerung des Objekts: Ein Mehrfamilienhaus mit moderner Heiztechnik (Erfüllung der GEG-Vorgaben) erzielt am Markt deutlich höhere Verkaufspreise als unsanierte Bestandsbauten.
Mieterstrom-Optionen: In Kombination mit einer großen Photovoltaikanlage auf dem Dach können Sie Strom für den Betrieb der Wärmepumpe nutzen, was die Rentabilität weiter steigert.
Welche Wärmepumpe zu einem Mehrfamilienhaus passt
Im Gegensatz zum Einfamilienhaus sind die Anforderungen im Mehrfamilienhaus deutlich komplexer, da höhere Heizlasten und strenge Hygienevorschriften beim Warmwasser (Legionellenschutz) beachtet werden müssen. Oft kommen hier Hochleistungswärmepumpen oder sogenannte Kaskaden-Lösungen zum Einsatz, bei denen mehrere Luft-Wasser-Wärmepumpen zusammengeschaltet werden, um den hohen Bedarf flexibel zu decken. In Bestandsgebäuden ist zudem die Hybrid-Wärmepumpe sehr beliebt: Hier übernimmt die Wärmepumpe die Grundlast (ca. 80 % des Jahres), während an extrem kalten Tagen oder für die Warmwasserbereitung eine unterstützende Gasbrennwerttherme anspringt.
Stromkosten einer Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus
Auch im Mehrfamilienhaus entscheidet die Jahresarbeitszahl (JAZ) über die Wirtschaftlichkeit. Da der absolute Strombedarf hier deutlich höher liegt als im Einfamilienhaus, summieren sich auch kleine Effizienzgewinne schneller zu hohen Beträgen. Ein gut geplantes System mit einer JAZ von 3,5 kann die Heizkosten pro Quadratmeter weit unter das Niveau von Gasheizungen drücken. Für Mehrfamilienhäuser gibt es spezielle Gewerbe- oder Sonderstromtarife für Wärmepumpen, die oft noch günstiger sind als Standardtarife.
Alles rund um die Kosten einer Wärmepumpe für ein Mehrfamilienhaus
Die Investitionskosten für die Installation einer Wärmepumpe in einem Mehrfamilienhaus sind naturgemäß höher als bei einem Einfamilienhaus, aber oft pro Wohneinheit günstiger. Die Preise variieren stark je nach Gebäudegröße und benötigter Heizlast. Für ein kleineres Mehrfamilienhaus mit ca. 4-6 Parteien müssen Sie für eine Kaskaden-Lösung oder eine große Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 50.000 € bis 80.000 € (inkl. Installation) rechnen. Bei Erdwärmeanlagen liegen die Kosten durch die Bohrungen deutlich höher, oft im sechsstelligen Bereich. Wichtig: In diesen Preisen sind oft notwendige Anpassungen im Heizungskeller (Pufferspeicher, Warmwasserbereitung) enthalten, nicht jedoch eventuelle Sanierungen in den einzelnen Wohnungen.
Staatliche Förderung für Ihr Mehrfamilienhaus: Senken Sie die Investitionskosten für Ihre Wärmepumpe
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gilt auch für Mehrfamilienhäuser und ist für Eigentümergemeinschaften (WEG) und Vermieter äußerst attraktiv. Der Fördersatz mit einer Grundförderung von 30 % wird hierbei zwar ähnlich berechnet, aber die förderfähigen Kosten werden pro Wohneinheit kalkuliert. Das bedeutet für Sie: Für die erste Wohneinheit werden bis zu 30.000 € angesetzt, für jede weitere Wohneinheit kommen weitere Beträge hinzu. Auch Boni wie der Klima-Geschwindigkeitsbonus oder Effizienz-Boni sind für Vermieter abrufbar. Da die Antragstellung bei WEGs und gewerblichen Vermietern komplexer ist als bei Privatpersonen, ist die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten hier nicht nur ratsam, sondern für viele Förderbausteine verpflichtend.
Immer für Sie da – Energieversum als Rundum-Sorglos Anbieter
Die Verantwortung von unserem Partner heatrex® beginnt nicht erst nach der Inbetriebnahme Ihrer Wärmepumpe. Durch fortlaufende Betreuung und gezielte Wartung sichert heatrex® Leistung und Effizienz Ihrer Anlage. Die umfangreichen Leistungs- und Garantievereinbarungen sorgen dafür, dass Ihre Wärmepumpe über viele Jahre zuverlässig arbeitet und wirtschaftlich bleibt. Mit Energieversum entscheiden Sie sich für einen verlässlichen Partner, der Ihnen den Weg in eine sorgenfreie und autarke Energiezukunft inklusive Wärmepumpe ebnet.
Häufig gestellte Fragen zu den Kosten einer Wärmepumpen
Ist die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe sinnvoll?
Absolut. Es ist die wirtschaftlichste Art zu heizen. Eine Photovoltaik-Anlage liefert den kostenlosen Strom, den Ihre Wärmepumpe benötigt, um Umweltwärme nutzbar zu machen. Dadurch senken Sie die Betriebskosten der Wärmepumpe auf ein Minimum und machen sich unabhängig von steigenden Strompreisen. In den Übergangszeiten (Frühling/Herbst) kann eine gut dimensionierte PV-Anlage oft den Großteil des Energiebedarfs Ihrer Heizung decken.
Was kostet eine Wärmepumpe?
Die Kosten für eine Wärmepumpe liegen bei der Anschaffung und Installation meist über denen herkömmlicher Heizsysteme, die mit Öl oder Gas laufen. Hier kommt es auf die Art der Wärmepumpe und den Aufwand der Installation an. Die Anschaffungskosten variieren je nach Typ der Anlage, Gegebenheiten vor Ort, Gebäudezustand, Wärmebedarf etc. Luftwärmepumpen sind dabei am günstigsten, Wasserwärmepumpen liegen im Mittelfeld, Erdwärme ist am teuersten. Die Spanne der Ausgaben für eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus inklusive Installation liegt zwischen 20.000 und 50.000 Euro.* Jedoch lassen sich die Kosten für die Anschaffung mittels Fördergeldern erheblich senken. Dazu später mehr.
Bei den Aufwendungen für die Wartung und bei den Betriebskosten liefert die Wärmepumpe eine positive Bilanz – hier kommen Nutzerinnen und Nutzer meist günstiger weg. Das liegt auch am hohen Wirkungsgrad der Wärmepumpe. Sie braucht verhältnismäßig wenig Strom und bietet in Kombination mit einer eigenen Photovoltaikanlage auch die Möglichkeit, diesen aus eigener Produktion zu beziehen. Alternativ gibt es spezielle Stromtarife, die für überschaubare Kosten sorgen. Zudem sind Wärmepumpen wenig wartungsintensiv.
*Quelle: Verbraucherzentrale
Wie hoch ist die Strompreis Ersparnis mit Photovoltaik wirklich?
Die Strompreis-Ersparnis durch PV wirkt wie eine Versicherung gegen steigende Energiekosten. Während Sie für Strom vom Anbieter oft über 35 Cent pro kWh zahlen, liegen die Gestehungskosten für Ihren eigenen Solarstrom (umgelegt auf die Lebensdauer) meist bei unter 10 Cent. Über 25 bis 30 Jahre gerechnet, sparen Sie so eine fünfstellige Summe an Lebenshaltungskosten ein.