Stromspeicher für ein Mehrfamilienhaus
Ein Stromspeicher im Mehrfamilienhaus ist die perfekte Ergänzung zur Photovoltaikanlage auf dem Dach. Er ermöglicht es, den günstig produzierten Solarstrom über den Tag hinaus zu speichern und genau dann bereitzustellen, wenn die Bewohner ihn benötigen, z.B für die Beleuchtung im Treppenhaus, den Betrieb des Aufzugs oder direkt in den Wohnungen. Damit leisten Eigentümer einen massiven Beitrag zur Dekarbonisierung und senken gleichzeitig die Nebenkosten nachhaltig. Ein nachhaltiges Energiekonzept steigert außerdem den Wert der Immobilie. Wir klären auf, worauf es beim Batteriespeicher für Mehrfamilienhäuser ankommt!
Die Vorteile einer Stromspeichers im Mehrfamilienhaus
Fahrstühle, Tiefgaragenbeleuchtung und Heizungspumpen sind konstante Verbraucher. Ein Speicher deckt diese Bedarfe auch nachts oder wenn die Sonne nicht scheint und senkt so die Betriebskostenumlage. Immer mehr Mehrfamilienhäuser verfügen außerdem über Ladestationen für E-Autos. Ein Speicher dient hier als Puffer, um mehrere E-Autos gleichzeitig zu laden, ohne das Netz zu überlasten.
Für Investoren und Eigentümergemeinschaften verbessert ein modernes Energiesystem bestehend aus PV Anlage, Stromspeicher und Energiemonitoring außerdem den ESG-Score und den Marktwert der Immobilie erheblich.
Batteriespeicherdimensionierung im Mehrfamilienhaus
Die entscheidende Frage für Eigentümer und Planer lautet: Wie groß sollte der Speicher sein? Die Auslegung eines Speichers für ein Mehrfamilienhaus ist komplexer als beim Einfamilienhaus, da die Verbrauchsprofile der verschiedenen Parteien stark variieren. Eine grobe Orientierung bietet der jährliche Gesamtstromverbrauch des Gebäudes.
Als Faustformel für die Speichergröße im Mehrfamilienhaus gilt: Etwa 0,6 bis 0,8 kWh Speicherkapazität pro kWp installierter Photovoltaik-Leistung. Bei großen Objekten mit Wärmepumpe oder vielen E-Autos kann dieser Wert jedoch deutlich nach oben abweichen.
Ein perfekt dimensionierter Solarspeicher stellt sicher, dass Sie Ihren produzierten Strom selbst nutzen und Ihren Eigenverbrauchsanteil steigern. Das reduziert den teuren Strombezug vom Versorger und macht die Mieterstrommodelle erst richtig profitabel.
Stromspeicher für ein Mehrfamilienhaus: Diese Kosten kommen auf Eigentümer zu
Die Investition in einen Speicher für Mehrfamilienhäuser rechnet sich oft schneller als im privaten Bereich. Je größer das System, desto niedriger ist der Preis pro gespeicherter Kilowattstunde. Während kleine Speicher für Einfamilienhäuser pro Einheit oft teurer sind, liegen größere Systeme für Mehrparteienhäuser preislich meist deutlich günstiger zwischen 600 € und 900 € pro Kilowattstunde.
Neben dem reinen Anschaffungspreis der Batteriemodule sollten Eigentümer jedoch auch die notwendigen Zusatzinvestitionen im Blick behalten, die für ein reibungsloses Zusammenspiel im Hausnetz erforderlich sind. Hierzu zählen vor allem die Anpassung der elektrischen Hauptverteilung sowie die Installation von intelligenten Energiemanagementsystemen.
Trotz der höheren Anschaffungskosten bleibt die Investition attraktiv. Denn durch die Kombination aus sinkenden Preisen für PV-Module und Speicherlösungen sowie steuerlichen Vorteilen wird der Stromspeicher so zu einem zentralen Baustein für eine renditestarke und zukunftssichere Immobilie.
Wartung & Betrieb des Batteriespeichers im Mehrfamilienhaus
Batteriespeicher im Mehrfamilienhaus: Energieversum als starker Partner
Großprojekte in Mehrfamilienhäusern erfordern Expertise in Technik, rechtlichen Rahmenbedingungen und Wirtschaftlichkeit. Energieversum versteht sich hierbei nicht nur als Installateur, sondern als ganzheitlicher Wegbegleiter für Vermieter, Bauträger und Eigentümergemeinschaften. Wir unterstützen Sie dabei, die PV-Anlage und den Batteriespeicher so in das Mehrfamilienhaus zu integrieren, dass die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung technisch reibungslos funktioniert.