Altes Haus? Photovoltaik Lösung für Altbau & Sanierung

Ein Haus mit Geschichte verdient eine Zukunft mit Energie. Viele Besitzer von Bestandsimmobilien zögern beim Thema Photovoltaik, doch gerade im Altbau ist das Sparpotenzial am größten. Ob im Zuge einer Kernsanierung oder als gezielte Modernisierungsmaßnahme: Wir machen Ihr Dach zum Energiesammler.

Solarpflicht 2026: Das sollten Sie bei der Sanierung beachten

Wer heute sein Dach saniert, muss mehr beachten als nur neue Ziegel. Die gesetzlichen Anforderungen auf Landesebene haben sich verschärft. In immer mehr Bundesländern ist die Installation einer PV Anlage bei einer grundlegenden Dachsanierung gesetzlich vorgeschrieben.

Wo gilt die Solarpflicht bereits?

Für Gewerbeimmobilien gelten bereits schon länger Pflichten zu Photovoltaik sowie strengere Auflagen und Fristen. Entdecken Sie auch unsere Gewerbelösungen für PV!

Ab dem 1. Januar 2026 greift die Solarpflicht für alle Wohngebäude bei einer vollständigen Dachsanierung. Werden die Arbeiten nach diesem Datum begonnen, müssen mindestens 30 % der geeigneten Nettodachfläche mit PV belegt werden.

Hier gilt die Pflicht bereits seit 2023. Bei einer grundlegenden Dachsanierung müssen Eigentümer eine Photovoltaikanlage installieren oder auf Solarthermie setzen.

Auch hier müssen Dächer im Bestand bei grundlegender Sanierung fit für Solar gemacht werden; oft gelten hier prozentuale Flächenvorgaben ab 50 m² Dachfläche.

In den Stadtstaaten ist die Pflicht bei wesentlichen Dachumbauten bereits aktiv. In Berlin müssen beispielsweise 30 % der Nettodachfläche genutzt werden.

Seit dem 1. Juli 2024 gilt, wer sein Dach zu mindestens 80 % saniert, muss innerhalb von zwei Jahren eine PV-Anlage installieren (ab 1 kWp Leistung). Ausgenommen sind nur Kleindächer unter 25 m².

In Rheinland-Pfalz gibt es eine Auflage für PV ready. Das bedeutet, das bei umfassender Dachsanierung Gebäude „PV-ready“ gemacht werden müssen in Form von stabiler Statik und Leerrohren für eine spätere Montage der PV Anlage.

Hier gibt es aktuell eine „Soll-Vorschrift“, also eine dringende Empfehlung, die jedoch zeigt, in welche Richtung sich die Bauordnung entwickeln wird. Sie ist allerdings ebenfalls gesetzlich verankert und gilt für Neubauten.

Solarpflicht: Warum Warten oft teurer ist als Handeln

Die Solarpflicht mag wie eine Hürde wirken, ist aber bei einer Sanierung wirtschaftlich der klügste Moment:

Gerüst nutzen & Geld sparen:

Nutzen Sie das ohnehin stehende Gerüst der Dachdecker. Das spart Ihnen bei der PV Montage oft über 1.000 €.

Kombinationsbonus:

Dämmung und Solar gehören zusammen. Ein gut gedämmtes Dach verliert weniger Wärme, die PV Anlage liefert die Energie für Ihre Wärmepumpe.

Wertsicherung:

Immobilien ohne Solarlösung werden in den kommenden Jahren am Markt deutlich schwerer zu veräußern sein.

Wichtig – Ausnahmen:

Bei Denkmalschutz, technischer Unmöglichkeit oder wirtschaftlicher Unzumutbarkeit. Wir prüfen für Sie, in welchem Umfang die Pflicht für Ihr Projekt gilt.

Förderung bei Sanierung: Energieeffizienz vom Staat finanzieren lassen

Dank attraktiver staatlicher Förderungen und steuerlicher Erleichterungen ist der finanzielle Einstieg in die eigene Solarstromerzeugung so attraktiv wie nie.

Ein entscheidender Vorteil für private Anlagenbetreiber ist die fortbestehende 0 % Mehrwertsteuer Regelung, durch die Sie die gesamte Photovoltaikanlage inklusive Speicher günstiger erhalten. Das spart Ihnen bereits beim Kauf direkt 19% der Kosten, ohne dass Sie auf eine langwierige Rückerstattung vom Finanzamt warten müssen.

Zusätzlich unterstützen Institutionen wie die KfW oder das BAFA Ihr Vorhaben durch zinsgünstige Kredite und attraktive Zuschüsse, die speziell auf die ganzheitliche Sanierung von Bestandsimmobilien zugeschnitten sind. Besonders wenn Sie Photovoltaik mit einer neuen Wärmepumpe oder einer modernen Dachdämmung kombinieren, profitieren Sie von Tilgungszuschüssen, die Ihre monatliche Belastung spürbar senken.

Wer nicht auf direkte Zuschüsse setzt, kann die Investition oft über mehrere Jahre hinweg steuerlich geltend machen und so die Sanierungskosten direkt mit der Einkommensteuer verrechnen. Gemeinsam finden wir den optimalen Fördermix, damit sich Ihr Altbau so schnell wie möglich von selbst refinanziert!

Unsere PV Lösungen für Altbau und Sanierung

PV Anlagen für jedes Dach

Ob Schiefer, Ziegel oder Denkmal: Wir finden die passende Unterkonstruktion und Hochleistungsmodule, die auch auf älteren Dachstühlen sicher sitzen.

Stromspeicher für mehr Sicherheit

Alte Häuser haben oft einen individuellen Energiebedarf. Mit einem intelligenten Batteriespeicher nutzen Sie Ihren Solarstrom auch dann, wenn die Sonne längst untergegangen ist.

Wallbox für Zuhause

Machen Sie Ihr Haus zur Tankstelle. Wir integrieren die Ladestation für Ihr E-Auto direkt in das Energiemanagement Ihres sanierte Objekts.

Wärmepumpe für Altbau

Entgegen vieler Mythen: Mit der richtigen Planung heizen Wärmepumpen auch im Altbau effizient. In Kombination mit Solarstrom senken Sie Ihre Heizkosten auf ein Minimum.

Energieversum als Partner für Photovoltaik bei der Sanierung

Wir wissen aus Erfahrung: Sanierungsprojekte sind komplex, oft zeitintensiv und fordern Ihr Budget an vielen Fronten gleichzeitig. Damit die Photovoltaikanlage nicht zu einer weiteren organisatorischen Baustelle wird, übernehmen wir das komplette Projektmanagement für Sie. Wir verstehen uns nicht nur als Installateur, sondern als Schnittstelle, die Ihnen den Rücken freihält.

Mehr über Energieversum

In wenigen Schritten zu Ihrer Photovoltaikanlage bei Altbau und Sanierung

Häufige Fragen zu PV bei Sanierung und Altbau

Die ideale Reihenfolge ist meist: Erst die Gebäudehülle (Dämmung/Fenster), dann die Anlagentechnik. So kann die PV Anlage exakt auf den neuen, niedrigeren Energiebedarf ausgelegt werden. Sollten Sie das Dach neu eindecken, ist dies der perfekte Moment, um die Halterungen für die PV Module direkt mit zu installieren. Das spart doppelte Kosten.

Denkmalschutz und Photovoltaik sind heute kein Widerspruch mehr. Die Gesetzgebung wurde in den letzten Jahren (z. B. in NRW oder Bayern) deutlich gelockert. Es gibt mittlerweile ästhetische Lösungen wie Full-Black-Module, rote Module oder sogar Solardachziegel, die sich harmonisch in das Ortsbild einfügen.

Ja, das ist möglich und oft sogar wirtschaftlich sinnvoll. Während die Wärmepumpe im Winter die Grundlast deckt, liefert die PV Anlage in der Übergangszeit und im Sommer nahezu kostenlose Energie für die Warmwasseraufbereitung und die Heizungsunterstützung. Wichtig ist hier eine exakte Heizlastberechnung, damit die PV Anlage und der Batteriespeicher optimal auf den Strombedarf der Wärmepumpe abgestimmt sind.

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