SENEC.Cloud: Solarenergie aus den Wolken

Cloud Wolke

Betreiberinnen und Betreiber von Solaranlagen denken gerne groß und ganzheitlich. Und das ist auch gut so, denn Photovoltaikanlagen sind schließlich eine Entscheidung für die nächsten 20 bis 30 Jahre. Die Anschaffung eines Elektroautos oder die Installation einer Wärmepumpe sollte daher bei der Planung einer PV-Anlage stets mit bedacht werden.

Auch die Integration einer Solarcloud haben dabei viele auf dem Zettel. Denn auch, wenn wir in den Sommermonaten fleißig grüne Energie produzieren und unseren heimischen Stromspeicher füllen – über den Winter kommen wir damit normalerweise nicht. Denn dann produzieren wir aufgrund der witterungsbedingten Gegebenheiten weniger Energie, als im Sommer.

Zwar können wir in unserem Batteriespeicher PV-Power aufbewahren, jedoch nur für begrenzte Dauer – zum Beispiel für den Abend oder die Nacht. Einen Speicher, der den ganzen Winter abdeckt in den Keller zu stellen, würde sehr viel mehr Geld kosten, als wir einsparen könnten. Eine Cloud-Lösung kommt also wie gerufen.

Doch dabei tun sich häufig Fragen auf. Wie funktioniert die Energieversorgung aus den Wolken? Ab welcher Strommenge lohnt sich eine Cloud? Was passiert, wenn mein digitales Stromkonto leer ist? Kann ich mit einer PV-Cloud auf andere Speichersysteme verzichten? Wir liefern die Antworten.

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Wie funktioniert eine Stromcloud?

Eine PV-Cloud ist ein virtuelles Solar-Konto, das mit überschüssiger Energie aus unserer PV-Anlage gespeist wird. Wenn wir also an einem sonnenreichen Tag mehr Strom durch Photovoltaik erzeugt haben, als wir im Haushalt verwenden können, wandert dieser Strom in die Cloud der PV-Anlage und füllt dort unser Guthaben auf. Im Gegensatz zu einer Daten-Cloud, wie wir sie mit Laptop, Smartphone und Co. nutzen, bleibt jedoch unser Strom nicht in der Cloud und wartet dort, bis wir ihn wieder benötigen. Er fließt direkt dorthin, wo er aktuell gebraucht wird. Dadurch werden die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal genutzt – davon profitieren alle Cloud-Kunden und natürlich auch die Umwelt.

Der Strom, den wir also in die Cloud schicken, landet dann zum Beispiel in der Steckdose eines Haushalts, der aufgrund der Wetterlage gerade nicht ausreichend Solarenergie produziert. Wir bekommen dafür Solarguthaben gutgeschrieben, das wir ganz flexibel dann einsetzen können, wenn wir es brauchen. Auf diese Weise ist es quasi möglich, den Solarstrom, den wir im Sommer produziert haben, für unsere Stromversorgung im Winter zu nutzen. Zudem stellen wir nicht nur sicher, dass unser Jahresstromverbrauch besonders nachhaltig gedeckt wird. Wir sorgen durch unser Stromguthaben auch dafür, dass wir die Kosten genau im Blick haben. Eine ausgeklügelte Energielösung also. Da könnte man auf die Frage kommen: Können wir uns den heimischen PV-Speicher dann sparen?

 

Brauche ich trotz Cloud einen heimischen Speicher?

Die ganz einfache und eindeutige Antwort auf diese Frage lautet: Ja. Die gesamte Selbstversorgung des Haushalts über die Stromcloud wandern zu lassen, ist schlicht und einfach nicht wirtschaftlich. Denn für eine Solar-Cloud fallen Kosten an und diese richten sich nach den jeweiligen Kapazitäten, die wir in die Cloud schicken bzw. die wir von dort abrufen. In unserem Artikel über die Stromcloud ohne Heimspeicher haben wir dieses Thema bereits beleuchtet.

Damit die Grund- bzw. Tarif-Gebühren unsere Einsparungen durch die eigene PV-Produktion nicht übersteigen, macht es also in jedem Fall Sinn, noch einen heimischen Stromspeicher hinzuzuziehen. Dieser deckt unseren Energiebedarf eben kurzfristig ab. Zum Beispiel, wenn die Sonne schon untergegangen ist und wir entsprechend keinen neuen PV-Strom produzieren.

Wir leeren den Batteriespeicher folglich beim Fernsehabend, beim Zubereiten des Abendessens oder durch das Einschalten der Leselampe für die Gute-Nacht-Lektüre. Am nächsten Tag scheint die Sonne wieder auf unsere Photovoltaikanlage mit Stromspeicher füllt sich erneut. In der Praxis bedeutet das, erst, wenn die aktuellen Verbräuche im Haushalt gedeckt sind und der heimische Stromspeicher gefüllt wird, schicken wir die überschüssig produzierte Energie in die Wolken.

Schauen wir uns die Eigenschaften der unterschiedlichen Möglichkeiten der Speicherung im Überblick an.

Eine Stromcloud

  • virtuelles Stromkonto
  • langfristige Speicherung
  • deckt zum Beispiel Energiebedarf im Winter
  • Vertrag regelt Obergrenze und Kosten

Ein Stromspeicher

  • heimischer Energiespeicher
  • kurzfristige Speicherung
  • deckt zum Beispiel Energiebedarf in der Nacht
  • Kosten richten sich nach Kapazität
Cloud Wolke

Welche Kosten entstehen durch eine Stromcloud?

Die meisten Anbieter von Clouds setzen auf ein recht einfaches Verfahren. Es gibt eine monatliche Grundgebühr, die sich je nach gewünschter Kapazität errechnet. Der Rest erfolgt nach dem Prinzip: Mehr eingespeist als verbraucht? Dann gibt es eine Auszahlung. Mehr verbraucht als eingespeist? Dann muss nachgezahlt werden. Bei der SENEC.Cloud können Kundinnen und Kunden darauf zählen, dass die vertraglichen Gegebenheiten für das Solar-Guthaben ganz flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden können.

Übrigens: Wenn die gesammelten Kapazitäten Ihrer SENEC.Cloud nicht ausreichen, um Ihren Energieverbrauch zu decken, können Sie sich trotzdem darauf verlassen, dass grüner Strom durch Ihre Leitungen fließt. Denn mit SENEC erhalten Sie Ökostrom aus erneuerbaren Energien.

Ebenfalls muss in die Rechnung einbezogen werden, wie teuer es wäre, die überschüssige Energie der eigenen Solarmodule über die klassische Einspeisevergütung ins öffentliche Netz abzugeben, um dann – zum Beispiel im Winter – die fehlenden kWh aus eben diesem zurück zu kaufen. Hier sind die vertraglichen Gegebenheiten ausschlaggebend und die aktuellen Stromkosten bzw. die Höhe der Einspeisevergütung.

Es lässt sich somit keine pauschale Antwort auf die Frage geben, ab wann sich eine PV-Cloud lohnt. Denn hier spielen viele individuelle Faktoren eine Rolle – von der Dimensionierung der Anlage, über die Größe des Batteriespeichers bis hin zum Jahresverbrauch im Haushalt. Unsere Expertinnen und Experten von Energieversum helfen Ihnen gern dabei, herauszufinden, ob sich eine Strom-Cloud für Ihre persönliche Energiewende lohnt, oder ob Sie mit einer Kombination aus Photovoltaikanlage und Speicher besser beraten sind. Denn theoretisch ist es möglich, mit einer Solaranlage, einem Batteriespeicher und einer PV-Cloud zu einhundert Prozent unabhängig zu werden. Trotzdem ist es wichtig zu berücksichtigen, ob das auch dazu führt, die Kosten für Energie im Haushalt zu senken. Und das bringt uns wieder zurück zur ganzheitlichen Betrachtung der PV-Anlagen. Denn diese sind nicht nur für die Energieversorgung im eigenen Haus wertvoll – sondern auch mit der Stromversorgung von E-Autos oder einer Ferienwohnung kombinierbar.

Die Flexibilität einer optionalen Stromcloud

Mit der PV-Cloud von SENEC erweitert sich die Nutzbarkeit des selbst erzeugten Stroms immens. Denn so ist es nicht nur möglich, im eigenen Haushalt auf die Kraft von erneuerbaren Energien zu setzen – wir können die eigens produzierte Solarenergie auch im Ferienhaus verbrauchen oder mit der Studentenwohnung der Kinder teilen. Dazu bietet SENEC den Family & Friends Tarif an, der es möglich macht, das Stromguthaben an bis zu zwei weitere Abnahmestellen deutschlandweit weiterzugeben. Wer also eine üppig dimensionierte PV-Anlage besitzt und entsprechende Überschüsse generiert, der kann mit dem SENEC Tarif festlegen, dass auch das Urlaubsdomizil an der Nordsee oder die erste Wohnung der Kinder auf dieses Guthaben zugreifen können.

Auch die flexible Kombination mit einem E-Auto hat SENEC im Blick. Denn die Cloud gibt es auch to go. Mit dem gleichnamigen Tarif ermöglicht es der Anbieter, das Elektrofahrzeug mit dem selbst erzeugten Strom aufzuladen – und zwar nicht nur zu Hause, sondern auch an Ladesäulen unterwegs. Dazu stehen insgesamt über 400.000 Ladepunkte im In- und Ausland zur Verfügung. Die passende Wallbox zum Strom-Tanken in der eigenen Garage oder der Einfahrt hat SENEC natürlich auch im Portfolio.

Abgerundet werden die flexiblen Einsatzbereiche der SENEC.Cloud durch den „Wärme“-Tarif. Dieser sorgt dafür, dass das Guthaben, das wir in der Cloud gespeichert haben, auch für unsere Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung genutzt werden kann.

Photovoltaikanlagen von Energieversum: Perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt

Sie sehen also: Es gibt zahlreiche verschiedene Möglichkeiten, die Energie, die wir mit unserer Photovoltaikanlage generieren, zu nutzen. Ob man sie nun in der Cloud speichert oder im Batteriespeicher zuhause, ins öffentliche Netz einspeist oder in den Tank des E-Auto füllt. Bei Energieversum legen wir großen Wert darauf, dass die Konfiguration genau zu Ihren Bedürfnissen und den Gegebenheiten in Ihrem Haushalt passt. Denn nur so gelingt es, die perfekte Balance zu erzielen, die dafür sorgt, dass Ihre persönliche Energiewende nicht nur der Umwelt zu Gute kommt, sondern auch dem eigenen Geldbeutel.

Mit einer Photovoltaikanlage von Energieversum profitieren Sie jedoch in jedem Fall von der hohen Qualität der technischen Komponenten und unserem zuverlässigen und breiten Netzwerk. Dafür sorgen nicht zuletzt die Produkte von SENEC, einer hundertprozentigen Tochter von EnBW. Auch Energieversum selbst gehört zur EnBW-Gruppe. Damit bieten wir die Stärken eines erfahrenen Handwerksbetriebs und die Zuverlässigkeit eines großen Energiekonzerns. Dabei liefern wir alles aus einer Hand: von der Beratung über die Planung und Installation bis zur Inbetriebnahme und dem Service im laufenden Betrieb. Dafür stehen Ihnen rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 12 Standorten deutschlandweit zur Seite. Insgesamt haben wir bereits rund 22.000 Solaranlagen installiert.

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